Hasis Blog

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Vogelbeobachtung in Corona-Zeiten

Jetzt wo der Flugverkehr stark eingeschränkt ist, berichten viele Leute dass sie die Vögel wieder hören – vielleicht haben sie auch mehr Zeit dafür. Im Winter beim Vogelhaus ist es leichter aber da kommen auch nur bestimmte Arten. Manche wollen lieber am Boden Futtersuchen wie z.B. die Heckenbraunelle oder der Buchfink. Jetzt hört man sie zwar singen, aber sie sind zu weit weg um sie genauer beobachten zu können.

Da gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder man kennt sie am Gesang – da gibt es Hilfe im Internet um das zu erlernen oder auch eine Vogel App – die den Gesang automatisch erkennen soll – ist mir aber noch nie gelungen weil meistens mehrere Vögel gleichzeitig singen. Mir ist ein kleiner Vogel mit lauter Stimme aufgefallen, der sehr ausdauernd und markant singt und immer auf unserer hohen Buche ganz oben sitzt . Manchmal mit Partner. Meine Nachforschungen beim Gesang haben ergeben das es ein Girlitz ist – siehe Foto. Ein echter Südländer

Wenn ihr den Gesang mal hören wollt könnt ihr hier nachschauen:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/vogelportraets/03731.html Mit einem Fernglas konnte ich dann auch die gelbe Farbe der Brust beobachten und das bringt mich zur zweiten Möglichkeit:

nämlich ein Fernglas zu verwenden ist auf jeden Fall empfehlenswert. Die Profi-Vogelbeobachter haben ein starkes Fernglas mit Stativ damit man nicht so wackelt. Aber für den Hobby –Ornitologen tuts ein besseres Fernglas auch.

Ob ihr nur den Vogelgesang zuhören möchtet oder die Vögel näher kennenlernen wollt – ich wünsche euch viel Spaß dabei. Früh aufstehen und im Garten Frühstücken wäre hilfreich dabei.

Gärtnern mit Kindern

„Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entzündet werden wollen.“Rabelais, französischer Schriftsteller und Humanist, 1494-1553

Die Kinder unserer Zeit wachsen in einer Welt auf, in der Mobilität und Technisierung unseren Alltag zwar erleichtern, jedoch natürliche Bewegungsräume für Kinder dadurch rar geworden sind.

Eltern könnten Vorbild sein: Kinder wollen gerne ihre gärtnernde Bezugsperson nachahmen. Ermutigen sie die Kinder, Sie in den Garten zu begleiten.

Die Lieblingsbeschäftigung von Kindern im Garten ist das Ernten. Sorgen Sie also dafür, dass es etwas zu ernten gibt, zum Beispiel in Form einer Naschhecke. Außerdem werden Kinder sich länger und lieber im Garten aufhalten, wenn sie ein eigenes Versteck haben. 

Für die Kinder bringt das gärtnern viele Vorteile wie z.B.

Erfolgserlebnisse, wenn sie sehen, dass etwas wächst, das sie dann verkosten können Sinneserfahrungen wie schmecken, riechen. Manche Kinder können aufgrund der Fertignahrungsmittel den Geschmack von bitter und salzig gar nicht mehr unterscheiden.

Selbstwirksamkeit – in Zeiten des Klimawandels können Kinder erfahren dass sie etwas dagegen machen können wenn sie ihre Nahrungsmittel selber anbauen.

Man könnte den Kindern einen kleinen Bereich im Garten überlassen in dem sie ihre eigenen Pflanzen ziehen können. 

Die besten Pflanzen zum beginnen wären z.B. Radieschen, Zuckererbsen, Cocktailtomaten, Erdbeeren, Himbeeren.

Die Ausbildung zum Natur- und Landschaftsvermittler...

konnte ich jetzt mit ausgezeichnetem Erfolg abschließen. Da in NÖ ein derartiger Kurs 2018 nicht angeboten wurde absolvierte ich den Zertifikatslehrgang in Oberösterreich und konnte dabei verschiedene interessante Gegenden in OÖ kennenlernen.

16 naturinteressierte Kolleginnen und Kollegen durfte ich bei diesem zeitintensiven Kurs näher kennenlernen, und mit ihnen auch Zielgruppengerechte Naturvermittlungsangebote ausarbeiten und auch praktisch durchführen.

Themen des Kurses waren unter anderem:  Methoden der Naturvermittlung für verschiedene Zielgruppen, Erlebnisdramaturgie, Gruppenleitung, Kommunikation, Ökologische Zusammenhänge der wichtigsten Lebensräume, Entwicklung unserer Kulturlandschaft und anderes mehr. 

Der Kurs hat mir viel Freude bereitet und ich konnte einiges auch schon mit den Schülern unserer Volksschule umsetzen. Würde mich freuen wenn ich auch dich einmal bei einem Naturvermittlungsangebot begrüßen dürfte.

Wandernde Pflanzen - eine Begleiterscheinung der Globalisierung

Rund 1/3 unserer Pflanzen sind seit 1492 aus anderen Ländern zugewandert, vornehmlich aus Amerika und Asien, darunter wertvolle und auch solche die als schädlich angesehen werden - entweder aus Naturschutzgründen, weil sie angeblich andere heimische Pflanzen verdrängen, weil sie gesundheitsschädlich sind oder wirtschaftlichen Schaden verursachen.

17 Besucher erkundeten mit uns einige dieser Neophyten. Sie konnten mit einem Baum und mit einer Sonnenblume sprechen (siehe Bild) Einiges konnte auch kulinarisch verkostet werden. Bei den Besuchern besonders gut angekommen ist das Springkrautblüten-Gelee. Deshalb hier das Rezept dazu: 

Zutaten: 100 g Springkrautblüten vom rosablühenden Indischen Springkraut, 1 l Wasser, 500g 3:1-Gelierzucker, 1 TL Zitronensäure, 1 gestr. TL Agar Agar 

Zubereitung: Das Wasser zum kochen bringen, die Blüten hinzufügen, mit Zitronensäure bestreuen und umrühren kurz köcheln lassen (nicht zu lang sonst verliert der Sud seine leuchtende pinke Farbe). Abkühlen lassen, mit dem Gelierzucker und Agar Agar aufkochen, vier Minuten kochen lassen, abschäumen und in sterile Gläser abfüllen.

Ferienspiele Dunkelsteinerwald

Viel Spass hatten wir mit den Kindern als wir als Jäger und Sammler den Wald durchstreiften. Näheres ist auf dem DV-Blog zu lesen und zu sehen:
http://dwww.dv-gerolding.at/

Mit Andreas, Markus und Birgitt haben wir im Rahmen der Naturvermittlungs-Ausbildung ein lustiges und auch lehrreiches Programm für die Kinder zusammengestellt, welches wir bei der Abschlussprüfung im September präsentieren werden.



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