Hasis Blog

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Corona bietet auch Chancen!

Raus aus der Komfortzone, so die gängige Empfehlung. Seminare geht nicht, daher hab ich heuer mein Erstes Webinar – (Online Seminar) gemacht und es geht besser als vermutet. Mit fünf Kolleginnen aus Deutschland und einer Seminarleiterin aus München konnte ich mich mittels der gängigen Software Zoom mit der gesundheitlichen Wirkung vom Wald beschäftigen. Es ist gut gegangen und inzwischen hab ich schon mehrere Webinare besucht. Das spannendste davon war ein Seminar über Naturmeditation bei dem der Kursleiter mit seinem Smartphone in einem Wald in Deutschland unterwegs war und ca. ein Dutzend Teilnehmer aus Österreich mit ihrem Smartphone auch irgendwo in „ihrem“ Wald unterwegs waren und die angeleiteten Medidationsübungen machen konnten. Das alles wäre ohne Corona nicht zustande gekommen und ist auch eine Chance – ich hätte die Seminare sonst nicht besuchen können.

Trotz Winter sattes grün

Im Nadelwald ist das satte grün trotz Winter facettenreich vertreten. Von dunkel- bis hellgrün sind alle Farbtöne leicht auffindbar. Dagegen findest du im Laubwald durch das viele verwelkte Laub kaum Grüntöne. Es überwiegt die Farbe Braun und Grau. Im Nadelwald kannst du ins satte Grün eintauchen , das auf deine Psyche beruhigend wirkt. Deine Augen nehmen Grün- und Gelbtöne am leichtesten und intensivsten wahr. Deswegen verweilen wir gerne mit dem Blick aufs Grüne. Außerdem verbinden wir mit der Farbe Grün Wohlsein, Entspannung, Natur und auch das Leben. Insbesondere in der Winterzeit kann die Farbe unsere Lebenslust anregen, sodass wir mit einem Tatendrang nach Hause kommen.

Insbesondere im Moos sind viele Grüntöne von dunkel bis hell vertreten. Pflücke ein wenig und betrachte es mit deinen Augen. Wie viele Grüntöne nimmst du wahr? Kannst du die unterschiedlichen Feinheiten und Muster der einzelnen Moosblätter erkennen? Diese kannst du auch mit den Händen berühren. Wie fühlen sie sich an? Ist das eine Moosblatt weicher als das andere?

Aus dem Blog von Katharina Nathe über Waldbaden im Winter,  bei der ich demnächst eine eine Online Weiterbildung zum Thema machen darf.

 

https://achtsamewalderlebnisse.de/waldbaden-im-winter-4-gruende-fuer-den-nadelwald/

Lebensraum Naturnacht - Testlauf

Die durch den Menschen verursachte künstliche Aufhellung des Nachthimmels, aktuell als „Lichtverschmutzung“ diskutiert, hat weitreichende Auswirkungen auf nachtaktive Lebewesen und auch auf den Menschen. Die Herausforderungen, die durch den Verlust einer intakten natürlichen Nacht entstehen, betreffen alle Gebiete Österreichs und sollen im Rahmen des Projektes „Lebensraum Naturnacht“ umfassend thematisiert werden.

Mit anderen Naturvermittlern durfte ich bei der Ötscherbasis Wienerbruck bei einem Testlauf eines Konzeptes zur Nachtvermittlung teilnehmen.

Bei einer Nachtwanderung wurden verschiedene Methoden und Inhalte zur Naturnacht gezeigt und diskuiert. Die Adaption vom Auge in der Nacht, der Sternenhimmel, Farben sehen bei Nacht , Auswirkungen auf Pflanzen, Tiere und Menschen wurden dabei thematisiert und diskutiert. Leider vermieste uns der stärker werdende Regen eine längere Wanderung.

War auf jeden Fall eine interessante Erfahrung, die ich vielleicht im kommenden Jahr bei einer Nachtwanderung weitergeben werde.

Nachfolgend ein Video zum Thema Naturnacht:

https://youtu.be/U_FmyUseYCc

Die goldenen Regeln von Mutter Natur:

Heimische Wildpflanzen......sind optimal an den jeweiligen Standort angepasst und wachsen dort problemlos. Sie locken Insekten, Vögel und andere Tiere in den Garten, denn Sie produzieren Pollen, Nektar und Früchte. Wer Wildblumen setzt, wird Schmetterlinge ernten. 

Weniger Pflege fördert die Vielfalt......denn Laub, Wurzelstöcke, Totholz und ein „übersehener“ Schotterhaufen sind wichtige Lebensräume für Eidechse, Igel, Käfer und Co. Viele Ansprüche unserer Tiere können ganz einfach dadurch erfüllt werden, dass die Pflege nicht allzu genau genommen wird. 

Wasser ist Leben...... deshalb halten wir so viel wie möglich im eigenen Garten zurück. Wir sammeln es in Teichen, Tonnen und Zisternen, verwenden es zum Gießen und lassen es ins Grundwasser versickern 

Mehr darüber könnt ihr hier erfahren:

http://www.rewisa.at/Veranstaltungen/Aktuelles.aspx

Vogelbeobachtung in Corona-Zeiten

Jetzt wo der Flugverkehr stark eingeschränkt ist, berichten viele Leute dass sie die Vögel wieder hören – vielleicht haben sie auch mehr Zeit dafür. Im Winter beim Vogelhaus ist es leichter aber da kommen auch nur bestimmte Arten. Manche wollen lieber am Boden Futtersuchen wie z.B. die Heckenbraunelle oder der Buchfink. Jetzt hört man sie zwar singen, aber sie sind zu weit weg um sie genauer beobachten zu können.

Da gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder man kennt sie am Gesang – da gibt es Hilfe im Internet um das zu erlernen oder auch eine Vogel App – die den Gesang automatisch erkennen soll – ist mir aber noch nie gelungen weil meistens mehrere Vögel gleichzeitig singen. Mir ist ein kleiner Vogel mit lauter Stimme aufgefallen, der sehr ausdauernd und markant singt und immer auf unserer hohen Buche ganz oben sitzt . Manchmal mit Partner. Meine Nachforschungen beim Gesang haben ergeben das es ein Girlitz ist – siehe Foto. Ein echter Südländer

Wenn ihr den Gesang mal hören wollt könnt ihr hier nachschauen:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/vogelportraets/03731.html Mit einem Fernglas konnte ich dann auch die gelbe Farbe der Brust beobachten und das bringt mich zur zweiten Möglichkeit:

nämlich ein Fernglas zu verwenden ist auf jeden Fall empfehlenswert. Die Profi-Vogelbeobachter haben ein starkes Fernglas mit Stativ damit man nicht so wackelt. Aber für den Hobby –Ornitologen tuts ein besseres Fernglas auch.

Ob ihr nur den Vogelgesang zuhören möchtet oder die Vögel näher kennenlernen wollt – ich wünsche euch viel Spaß dabei. Früh aufstehen und im Garten Frühstücken wäre hilfreich dabei.

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